Donnerstag, 12. November 2015

Das Bento Lunch Buch

oder: Tadaaa, eine neue Review... 


Heute wird es eine etwas ausführlichere Review über ein Bento - Buch, welches Ende Oktober erschien. 


 
Autorin und Vorgeschichte: 
Die Autorin Cam Tu Nguyen bloggt schon seit ziemlich genau 6 Jahren unter dem Namen Token. Ihre Seite heißt Bento-Lunch-Blog (Hier entlang). Das Hauptthema ihres Blogs ist, wie der Name schon sagt: Die japanische Lunch Box, Bento genannt. 
So lag es für sie (und auch vielen ihrere zahlreichen Follower) nahe, dass sie Bento auch zum Thema ihrer Bachelor-Arbeit auserkor. Ihre Bachelor-Arbeit bestand im wesentlichen darin, ein Bento-Buch zu konzeptieren, schreiben und illustrieren, welches nicht im Aufbau und Inhalt den meisten anderen Büchern zu diesem Thema gleicht. Alles an diesem Buch hat sie selbst gestaltet, fotografiert und geschrieben. Im Februar diesen Jahres erhielt sie ihren Abschluss mit der Note 1,0. Herzlichen Glückwunsch noch mal an dich, meine Liebe! Das hast du dir verdient. 
Schon damals hatte sie die Idee, dieses Buch auch über einen Verlag zu veröffentlichen. Nun hat es endlich geklappt. Es ist über den JaJa-Verlag (hier) erschienen und im Buchhandel für 24 € erhältlich.

 
Zum Buch selbst: 
Das Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut. Es führt anfangs in die Thematik Bento ein und erklärt die Basics, welche es zu beachten gibt. Auch Tipps zu benötigtem Zubehör (Boxen, Baran, etc...) werden gegeben. Unterteilt ist das wissen in 13 Kapiteln, jedes für sich beleuchtet einen anderen Aspekt in der Bento-Zubereitung. Die Kapitel bauen super auf einander auf, können aber auch getrennt voneinander betrachtet werden. 



In jedem Kapitel werden die Grundlagen und üblichen Techniken erklärt. Es gibt auch immer qualitativ hochwertige Fotografien von den Bentos der Autorin. Diese sind immer mit Erklärung, welche Speisen enthalten sind. Zu den Bestandteilen/Gerichten gibt es im Buch immer ein Rezept, welches zum Nachkochen einlädt. Hierbei sind die Rezepte immer kurz, aber verständlich gehalten. Die Autorin weist auf mögliche Alternativen/Variationen der Rezepte bzw. der Zutaten hin. 



Meine Meinung: 
Ich selbst habe mich bisher nie wirklich dran getraut ein Bento zuzubereiten. Es sah immer irgendwie schwer aus, diese so schön zusammenzustellen. Meist landete bei mir in der Box nur das übliche Pausenbrot. Trotzdem beobachte ich Tokens Blog schon seit 4 Jahren und freue mich über den Wachstum, den es hingelegt hat. 
Zum Buch ist zu sagen, dass ich total überrascht war. Bei all der Fülle an Informationen wirkt das Buch nie überladen und man findet sich gut in die Thematik ein. Für einen Anfänger, der sich zum ersten Mal mit Bentos beschäftigt, kann die Informationsflut echt erschlagend sein. Da gibt es so viel zu beachten und die richtige Box + Zubehör muss ja auch noch her. Und was braucht es denn noch?  Das Buch gibt hier klare Antworten und hilft einem sehr viel weiter beim Einstieg. Vor allem die gute Struktur und das Fachwissen sind hier ein guter Leitfaden, an den man sich klammern kann. Ich finde Token hat mit den Rezepten eine super Auswahl zum Ausprobieren vorgestellt. Mit diesen einfachen Rezepten lassen sich schon viele verschieden Bento kreieren. Die Bilder sind sehr ansprechend und machen eindeutig hungrig. Sehr gut, denn das weckt die Neugier. 


Nach der Lektüre dieses Buchs habe ich mir nun fest vorgenommen, ein Bento zu versuchen, sobald sich die Gelegenheit dazu bietet. Das wird wahrscheinlich schon bald der Fall sein, da ich im Dezember viel unterwegs sein werde. 


Liebe Token, danke für dein Buch! Es ist genau das Buch, das was hier in Deutschland als Hilfestellung für Bentos gefehlt hat. Einige Anfänger werden dir sehr dankbar sein für dein Werk.

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